Warum viele Erlebnisbetriebe Buchungen auf ihrer eigenen Website verlieren
Shownotes
Viele Freizeit-, Hospitality- und Entertainmentbetriebe investieren hohe Budgets in Social Media, Google Ads und Reichweite und verlieren potenzielle Buchungen anschließend auf ihrer eigenen Website.
In der ersten Folge von Buchungslage spricht Lucas Hoffmann darüber:
- warum zu viele Pakete Conversion zerstören
- weshalb Erlebnis-Websites Besucher oft verwirren statt führen
- warum viele Betriebe gleichzeitig zu viele Zielgruppen ansprechen
- wie psychologische Besucherführung funktioniert
- weshalb interaktive Strecken und Tools wie Typeform enormes Potenzial haben
Eine Folge über Conversion, Besucherpsychologie und digitale Nachfragearchitektur in der Erlebniswirtschaft.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zur ersten Episode hier von Buchungslage.
00:00:03: Mein Name ist Lukas Hoffmann, und hier dreht sich alles um die Frage wie schaffen es Freizeit, Entertainment & Hospitality Betriebe mehr Buchungen?
00:00:11: Wiederbesuche und nachhaltiges Wachstum zu erzeugen?
00:00:15: durch digitale Maßnahmen.
00:00:16: Und wir sprechen heute über ein Thema was ich fast in jedem Betrieb die letzten Jahre beobachten konnte und zwar Websites Die eigentlich verkaufen sollten und zwar Tickets und Buchungen Geburtstage aber in Wahrheit die potenziellen Gäste mehr verwirren, anstatt sie an der Hand zu nehmen und für klare Entscheidungsfahre zu sorgen.
00:00:36: Viele Betriebe investieren enorme Summen du gehörst vielleicht mit deinem Betrieb dazu in Werbung, Social Media Google Ads Influencer Content Und dann schickt man diesen ganzen Traffic auf Webseiten, die komplett überladen sind.
00:00:50: Zu viele Informationen Zu viele Pakete.
00:00:54: Ich sehe nur allzu oft dann Geburtstags-Lendingpages, wo ich dann als Papa oder Mama in fünfzig verschiedenen Paketen auswählen soll und am Ende weiß ich gar nicht mehr ob ich den Geburtstag überhaupt noch ausrichten will.
00:01:12: Und dann werden auch viele Zielgruppen gleichzeitig angesprochen.
00:01:16: Das ist ein typischer Fehler.
00:01:17: Eine einzige Landingpage versucht gleichzeitig Familien anzusprechen, nebenbei noch irgendwie in einem Futterbereich Firmenkunden abzuholen, Geburtstagsgruppen, Touristen, Schulen – alles wird sozusagen durchgemengt und das Problem dabei immer wieder dasselbe.
00:01:33: Der potenzielle Gast möchte in seiner Entscheidung geführt werden vor allem im Erlebnisbereich denn ein Erlebnes wird emotional gekauft nicht rational.
00:01:44: Und die meisten Gäste, die vergleichen nicht zehn technische Features.
00:01:50: Auch wenn man dann oft sozusagen selbst im Betrieb tätig ist und ein bisschen einen Tunnelblick entwickelt und dann denkt okay der kleinste Unterschied vielleicht zum nächsten Konkurrenten macht dann den großen Unterschied in der Buchungslage aus.
00:02:08: aber so ist es nicht.
00:02:10: Gäste, potenziellen Gästen suchen Orientierung.
00:02:12: Sie suchen Sicherheit.
00:02:13: Sie suchen ein einfaches Erlebnis und sie wollen schon in dem Prozess des Buchens diese Vorfreude ausleben.
00:02:21: Und genau das fehlt auf ganz, ganz vielen Webseiten.
00:02:23: Ein weiterer Fehler ich habe es vorhin schon angesprochen sind viel zu viele Pakete Bronze, Silber, Gold VIP-Paket, Premium Paket, Family Paket Geburtstagsthe, Deluxe Paket und was weiß ich noch?
00:02:33: Und der Kunde steigt mental an dieser Stelle einfach aus.
00:02:37: Zu viele Optionen erzeugen nicht mehr Umsatz das ist der Schlagsatz.
00:02:42: zu viel Optionen Erzeug nur eins.
00:02:44: und dass es Unsicherheit und Unsicherkeit reduziert.
00:02:47: am Ende die Konversion.
00:02:49: Ja so gute erlebnes.
00:02:51: Websites Die machen das anders die nehmen den Gast an der Hand Sie führen, sie vereinfachen Entscheidungen und sie denken vor allem nicht aus der Sicht des Betriebs.
00:03:01: Der ja oft denkt was macht jetzt die Konkurrenz?
00:03:03: Wie muss ich mich hier und dort noch unterscheiden durch eventuell dieses oder eine Feature mehr sondern sie analysieren aus der Sicht des Besuchers.
00:03:12: Das heißt nicht die Frage zu stellen oder besser gesagt den potenziellen Gast einfach vor veränderte Tatsachen zu stellen und sagen hier sind unsere achtzehn Pakete will mal aus, sondern lieber zu sagen hey für wen buchst du denn?
00:03:24: Es ist ein Geburtstag, es ist eine Familie-Familien-Event.
00:03:27: Ist das ein Firmen-Events?
00:03:27: Ist es keine Ahnung, eine Date Night?
00:03:29: Ist das eine
00:03:30: Schulklasse?".
00:03:31: Und in dem Moment wo der Kunde diese Auswahl getroffen hat... ...in einer Vorauswahl beginnt dann die geführte Journey auf der Website!
00:03:39: Das verändert sofort verschiedene Dinge.
00:03:40: Es wird viel klarer, dass Nutzererlebnis steigt,... ...die Conversion steigt, die Buchungsverscheinlichkeit steigt und ich glaube generell,... ...das Erlebnisbetriebe viel mehr und stärker... Wie nennen wir das?
00:03:55: Digitale Besucherführung denken sollten.
00:03:59: Denn die Website ist logischerweise nicht mehr einfach nur eine Visitenkarte, sondern es ist oft der wichtigste Verkäufer in dem Freizeitbereich des gesamten Betriebs vor allem von dem, der dann auch gewillt ist, direkt online das Ticket zu buchen.
00:04:19: und super eignen sich hier interaktive formulare geführte Strecken.
00:04:25: Diese Tools gibt es alle, die einen in diesem Prozess unterstützen können.
00:04:32: und warum soll man das tun?
00:04:33: Weil man Besucher eben aktiv abholen kann.
00:04:36: also anstatt zu sagen und ranzugehen und zu sagen lesen sie jetzt bitte diese riesige Seite und mal gucken ob für Sie was dabei ist steigt man direkt in diese Journey auf der Website ein.
00:04:46: Was planen Sie Wie viele Personen, wann möchten sie kommen?
00:04:49: Ist es ein Geburtstag oder ein Firm-Event?
00:04:51: wenn wir jetzt in diesem Event Spektrum bleiben und genau dadurch entsteht dann eben Klarheit und Orientierung.
00:04:58: Und ganz wichtig man sammelt ja gleichzeitig durch diese Strecken noch extrem wertvolle Daten.
00:05:04: das heißt die meisten Erlebnisbetriebe auch mit denen ich in der Vergangenheit arbeiten durfte die haben komplett unterschätzt was da nochmal an zusätzlichen Daten die natürlich dann auch einen zusätzliche zusätzliches Umsatzpotenzial münden können, wenn man die richtigen Learnings sieht, die auf dieser Website verlieren.
00:05:19: Nicht weil das Produkt schlecht ist sondern einfach weil diese digitale, nennen wir es Besucherreise nicht klar genug Aufgebaut ist.
00:05:30: Das heißt hier die eigene Website nochmal auch von dieser Perspektive des potenziellen Gastes zu beleuchten sich die Frage zu stellen werde ich hier abgeholt in meiner Entscheidungsfindung oder konfrontiere ich den potenziellen Gast mit eigentlich all dem, was mein Betrieb zu bieten hat.
00:05:48: Und laufe ich eventuell hier schon der Gefahr dass aus dem vermeintlich sehr guten Erlebnis vor Ort schon eine absolute mentale Überforderung auf der Website einsetzt?
00:06:01: und das mindert natürlich dann in weiterer Folge.
00:06:05: Mindert es natürlich auch jeweils die Conversion für Buchungen über die Website.
00:06:10: Danke fürs Zuhören, danke für das Einschalten zu dieser ersten Episode hier im Podcast.
00:06:15: Ich würde mich freuen wenn auch du diesen Podcast abonnierst dann verpasst du keine weiteren Episoden bis zur nächsten Episode.
00:06:21: vielen Dank für deinen Vertrauen in meine Arbeit!
00:06:23: Bis dahin dein Lukas Hoffmann.
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